sorgo ensemble
Musik des 18. und 19. Jhdts.
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Luka Sorkocevic wurde 1734 in Dubrovnik geboren Sprössling einer Patrizierfamilie, deren Herkunft sich bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. Im 18. Jahrhundert war Dubrovnik eine eigenständige Republik und unterhielt nicht allein seiner Lage wegen vielfältige supranationale Beziehungen. Neben seiner Ausbildung im Jesuiten-Kolleg erhielt Luka Sorkocevic auch musikalischen Privatunterricht durch Giuseppe Valenti, dem Kapellmeister des Domes von Dubrovnik. Seine musikalischen Studien setzte Luka Sorkocevic in der Zeit von 1757 und 1762 in Rom fort, wo er seinen Kompositionsunterricht beim damals berühmten Rinaldo di Capua vervollständigte. Als Botschafter Dubrovniks wurde er 1781 nach Wien entsandt zur selben Zeit als sich auch Wolfgang Amadé Mozart in Wien niedergelassen hatte. In Wien trifft er auch wie seinem Tagebuch zu entnehmen Christoph Willibald Gluck, Joseph Haydn und den Librettist Pietro Metastasio. Noch im selben Jahr kehrt er nach Dubrovnik zurück und wird in Folge zum Generalintendanten des Theaters ernannt. 1789 starb Sorkocevic in Dubrovnik. Die meisten seiner Kompositionen entstanden zwischen 1750 und 1770 darunter 8 Sinfonien, Werke im spannungsreichen Übergang vom barocken zum „klassischen“ Stil.
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Wie sein Vater war Antun Sorkocevic (1775 1841) Komponist und Diplomat. So war er letzter Botschafter der Republik Dubrovnik in Paris bis zum Verlust deren Unabhängigkeit durch Napoleon 1808. Antun Sorkocevic wirkte auch als Schriftsteller und Übersetzer zu seinen Werken zählt beispielweise Memoire sur la langue et le moeurs des peuples slaves, worin sich einmal mehr der Horizont seiner kulturgeschichtlichen Interessen gezeigt hatte. Aufgrund einschlägiger Arbeiten wurde er zum Mitglied der Pariser Academie Celtique ernannt, einer sich mit Geschichte und Archäologie befassenden wissenschaftlichen Gesellschaft. Antun Sorkocevic komponierte 4 Sinfonien und zahlreiche Kammermusik-Stücke unter anderen, 2 Klaviertrios und 1 vierhändige Klaviersonate. |